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PKW – Ratgeber im Magazin

Notlaufreifen: 77 von 101 Marken im Regal bauen keinen einzigen

· 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 08.10.2026
Pkw-Reifen mit verstärkter Seitenwand in einer Werkstatt (KI-generiert, OpenAI)
Pkw-Reifen mit verstärkter Seitenwand in einer Werkstatt (KI-generiert, OpenAI)

Wer Ersatz für einen Notlaufreifen sucht, denkt zuerst an die Größe. Die Frage, an der die Suche dann tatsächlich scheitert, ist aber meist eine andere: Baut die Marke, die Sie seit Jahren fahren, überhaupt Notlaufreifen? Wir haben dafür nicht geschätzt, sondern unser komplettes Regal ausgezählt — alle 43.542 lieferbaren Pkw- und Offroadreifen, Marke für Marke und Profil für Profil. Das Ergebnis ist eindeutiger, als wir erwartet hatten: 101 Marken stehen in diesem Regal. 24 davon führen Notlaufreifen. 77 führen keinen einzigen.

Stand aller Zahlen in diesem Beitrag ist der 8. Oktober 2026, ausgezählt über unseren offenen Produktkatalog mit 57.083 Einträgen. Das Sortiment ändert sich täglich, die Größenordnungen sind über Monate stabil. Und zur Abgrenzung: Hier geht es ausschließlich um die Markenfrage. Wie viele Notlaufreifen in Ihrer Dimension stehen und was der Notlauf am identischen Reifen tatsächlich kostet, haben wir getrennt ausgerechnet — nachzulesen in unserer Auswertung dazu, wie viele Notlaufreifen in Ihrer Reifengröße stehen und was der Aufpreis an 219 echten Vergleichspaaren beträgt. Woran Sie einen Notlaufreifen überhaupt erkennen, steht im ausführlichen Ratgeber zur Technik und Kennzeichnung von Notlaufreifen.

24 Marken führen Notlaufreifen, 77 nicht

Notlaufreifen sind in unserem Sortiment eine klar umrissene Nische: 1.205 von 43.542 Pkw- und Offroadreifen, also 2,8 Prozent. Bei Pkw-Reifen sind es 1.002 von 35.304 Artikeln, bei Offroad- und SUV-Reifen 203 von 8.238. Bei Van- und Transporterreifen (4.574 Artikel) sowie bei Motorradreifen (4.316 Artikel) steht kein einziger Notlaufreifen im Regal — wer einen Kastenwagen oder ein Motorrad fährt, muss sich mit der Frage gar nicht beschäftigen.

Die eigentliche Hürde ist aber nicht die Stückzahl, sondern die Markenliste. Von den 101 Marken, die wir im Pkw- und Offroadbereich führen, haben 77 nicht ein einziges Modell mit Notlaufeigenschaft im Programm. Und das sind keine Randerscheinungen: Die größte dieser 77 Marken ist Nexen, die achtgrößte Marke in unserem Pkw- und Offroadregal überhaupt — 1.192 Artikel, Notlaufreifen: null. Dahinter Vredestein (848 Artikel), Kleber (720), Minerva (711), Toyo (705), Goodride (675), Nokian (637), Imperial (630), Cooper (592) und BFGoodrich (582) — alle mit breitem Sortiment, alle ohne einen einzigen Notlaufreifen. Wer die Marken dahinter einordnen möchte, findet die Konzernzugehörigkeiten in unserer Übersicht, welche Reifenmarke zu welchem Konzern gehört; zu den drei größten Null-Marken haben wir eigene Datenchecks für Nexen, Toyo und Nokian geschrieben.

Interessant ist der Abgleich mit dem, was man darüber liest. Der ADAC-Ratgeber zu Run-Flat-Reifen hält fest, das Prinzip habe sich Bridgestone ausgedacht, „doch heute bieten alle großen Reifenfirmen ähnliches an“. Das ist richtig — und trotzdem führt es in die Irre, wenn man damit in einen Onlineshop geht. Ein Reifenregal besteht nämlich nicht aus großen Reifenfirmen. Es besteht zu drei Vierteln aus Marken, die genau diese Technik nicht bauen. Die Aussage stimmt also auf Herstellerebene und versagt auf Sortimentsebene, und das ist für Ihre Suche der entscheidende Unterschied.

Eine Einschränkung gehört zur Zahl 77 dazu, und wir nennen sie lieber selbst: In zwei Fällen widersprechen sich in unseren eigenen Daten Kennzeichnung und Merkmal. Zwei Artikel der Marke Aptany tragen in der Kennzeichnung ein „RFT“, ohne dass das Merkmal Notlauf gesetzt ist. Wir halten das für einen Datenfehler auf unserer Seite und nicht für eine Aptany-Notlaufbaureihe — die Korrektur steht auf unserer Liste. Sauber formuliert heißt der Befund deshalb: 77 Marken führen kein Modell, das als Notlaufreifen ausgewiesen ist.

Wie stark eine Marke auf Notlauf setzt, verrät erst der Anteil

Die absolute Rangliste führt Pirelli mit 253 Notlaufreifen an, dahinter Bridgestone (218), Continental (178), Michelin (138), Goodyear (99) und Hankook (98). Diese sechs Marken stellen zusammen 984 der 1.205 Notlaufreifen, also 81,7 Prozent des gesamten Angebots. Der Rest verteilt sich auf 18 Marken mit einstelligen bis niedrig zweistelligen Stückzahlen, bis hinunter zu Starmaxx mit genau einem Artikel.

Aussagekräftiger ist aber eine zweite Rechnung: Welchen Anteil am eigenen Programm macht der Notlauf bei einer Marke aus? Dort verschiebt sich die Reihenfolge, und zwar auf eine Art, die zur Geschichte der Technik passt:

  • Bridgestone — 218 von 1.769 eigenen Artikeln, 12,3 Prozent und damit der höchste Wert im Feld
  • Pirelli — 253 von 2.589, 9,8 Prozent
  • Continental — 178 von 2.842, 6,3 Prozent
  • Goodyear — 99 von 1.657, 6,0 Prozent
  • Michelin — 138 von 2.504, 5,5 Prozent
  • Hankook — 98 von 2.012, 4,9 Prozent

Der Erfinder der Bauart hat also bis heute den größten Teil seines Sortiments darauf ausgelegt — rund jeder achte Bridgestone-Reifen bei uns ist ein Notlaufreifen, bei Hankook jeder zwanzigste. Pirelli führt die absolute Liste nur deshalb an, weil die Marke insgesamt ein größeres Sortiment bei uns hat. Für Ihre Suche ist das mehr als eine Fußnote: Wenn Sie sich auf eine Marke festlegen müssen, ist die Trefferwahrscheinlichkeit bei Bridgestone und Pirelli deutlich höher als bei Michelin oder Hankook, obwohl alle vier zu den großen Sechs gehören.

Übrigens taucht im Mittelfeld das Preissegment auf, das man hier nicht erwartet. Radar kommt auf 30 Notlaufreifen und damit 5,0 Prozent des eigenen Programms — und liegt damit anteilig über dem Traditionsnamen Dunlop, der mit 32 Artikeln von 805 auf 4,0 Prozent kommt. Knapp dahinter folgen GT-Radial (17 von 455, 3,7 Prozent), Sailun (28 von 776, 3,6 Prozent) und Petlas (15 von 479, 3,1 Prozent). Notlauf ist also längst keine reine Premiumtechnik mehr, auch wenn die Masse dort liegt.

Unter den meistgefragten Marken bauen sieben keinen einzigen

Dass 77 Marken ausfallen, wäre harmlos, wenn es die unbekannten wären. Ist es aber nicht. Wir haben die Markenliste gegen die Nachfrage in unserem Shop gelegt — also gegen die Marken, nach denen unsere Kundinnen und Kunden tatsächlich am häufigsten suchen und die sie am häufigsten kaufen. Von den 25 nachgefragtesten Marken sind fünf reine Motorrad- oder Rädermarken und fallen für diese Frage weg. Von den 20 verbleibenden Pkw- und Offroadmarken führen 13 Notlaufreifen und sieben keinen einzigen: Goodride, Nexen, Imperial, Tracmax, Toyo, Vredestein und Westlake.

Nexen ist dabei der bemerkenswerteste Fall, weil die Marke in unserem Shop zu den zwölf gefragtesten überhaupt gehört und mit 1.192 Artikeln das achtgrößte Sortiment stellt — und davon trägt kein einziger Reifen Notlaufeigenschaften. Wer also gewohnheitsmäßig Nexen kauft und ein Auto fährt, das ab Werk auf Notlaufreifen steht, hat kein Auswahlproblem — er hat ein Entweder-oder. Entweder die Marke oder die Bauart.

Umgekehrt gilt die gute Nachricht für die großen Namen: Continental, Pirelli, Michelin, Dunlop, Bridgestone, Hankook und Goodyear — die sieben gefragtesten Pkw-Marken in unserem Shop — führen alle Notlaufreifen. Wer dort zu Hause ist, merkt von der Nische zunächst wenig. Das ändert sich allerdings, sobald Saison und Profil ins Spiel kommen.

Noch enger als die Markenliste: 207 von 1.956 Profilen

Die Marke ist nur die erste Hürde. Die zweite ist das Profil, und sie ist höher. In unserem Pkw- und Offroadregal stehen 1.956 verschiedene Profile (also Marke plus Modell, über alle Größen gerechnet). Davon gibt es 207 in mindestens einer Notlaufausführung — 10,6 Prozent. Neun von zehn Reifenmodellen, die Sie bei uns finden, existieren schlicht nicht als Notlaufreifen, auch wenn der Hersteller die Technik grundsätzlich beherrscht.

Die größten dieser 207 sind erwartbar Premiumprofile mit breitem Größenspektrum: Pirelli Winter SottoZero 3 (41 Ausführungen), Continental WinterContact TS 860 S (37), Bridgestone Potenza S001 (34), Continental PremiumContact 6 (34), Bridgestone Turanza T005 (31), Pirelli Cinturato P7 (29) und Hankook Ventus S1 Evo3 K127B (27). Am anderen Ende steht ein Befund, den man beim Suchen spürt: 56 der 207 Profile haben genau eine einzige Notlaufgröße. Das Modell erscheint dann in der Trefferliste, passt aber nur auf ein Auto — und ist damit für alle anderen wertlos. Dieses Alles-oder-nichts-Muster kennen wir auch von der Markenverfügbarkeit je Dimension, nachgerechnet in unserem Beitrag zur Markenauswahl je Reifengröße.

Nach Saison aufgeschlüsselt wird das Bild noch schärfer. Bei Sommerreifen tragen 121 von 749 Pkw-Profilen eine Notlaufvariante (16,2 Prozent), bei Winterreifen 42 von 320 (13,1 Prozent) — und bei Ganzjahresreifen nur 10 von 235, also 4,3 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, ein bestimmtes Lieblingsprofil als Notlaufreifen zu bekommen, sinkt damit von knapp jedem sechsten im Sommer auf jedes dreiundzwanzigste beim Allwetterreifen.

Im Winter schrumpft die Markenliste auf elf

Jetzt im Oktober ist das die praktisch wichtigste Zahl des ganzen Beitrags, denn genau jetzt werden Winterradsätze bestellt. Von den 1.002 Pkw-Notlaufreifen sind 752 Sommerreifen, 199 Winterreifen und 50 Ganzjahresreifen — drei Viertel des Angebots entfallen also auf den Sommer. Und die 199 Winter-Notlaufreifen kommen von nur elf Marken: Pirelli (57), Continental (47), Bridgestone (29), Hankook (21), Dunlop (14), Michelin (12), Goodyear (8), Falken (7), Fulda (2), Sailun (1) und Yokohama (1).

Vergleichen Sie das mit dem Sommer, wo 22 Marken Notlaufreifen führen, dann sehen Sie, wer im Winter fehlt — und es ist durchweg das Preissegment. Zwölf Marken bauen Sommer-Notlaufreifen, aber keinen einzigen für den Winter: Petlas, Landsail, Starmaxx, Maxxis, Uniroyal, Kumho, Nankang, Laufenn, Radar, Giti, Leao und GT-Radial. Wer also im Sommer einen günstigen Notlaufreifen gefunden hat und im Winter dieselbe Marke erwartet, wird enttäuscht. Entsprechend verschiebt sich auch die Preisuntergrenze: Der günstigste Winter-Notlaufreifen in unserem Sortiment ist derzeit der Hankook W462B WiNter i*cept RS3 205/55 R16 91H für 91,49 Euro, während im Sommer ein Sailun in 205/45 R17 schon ab 62,83 Euro zu haben ist.

Zwei praktische Folgerungen daraus. Erstens: Planen Sie den Winterradsatz mit Notlauf früh. Bei elf Marken und 199 Artikeln ist eine ausverkaufte Position keine Unbequemlichkeit, sondern häufig das Ende der Auswahl in Ihrer Dimension. Zweitens: Rechnen Sie den Winterradsatz von Anfang an im Premiumpreisbereich, weil die billigen Marken dort nicht antreten. Das vollständige Angebot sehen Sie unter Winterreifen für Pkw.

Beim Ganzjahresreifen trägt eine einzige Familie die halbe Auswahl

Die 50 Ganzjahres-Notlaufreifen sind die kleinste und zugleich interessanteste Gruppe. 22 der 50 stammen von Bridgestone, nämlich 20 aus der Linie Turanza All Season 6 DriveGuard und zwei vom Weather Control A005 Driveguard Evo. Dazu kommen je sechs Artikel von Continental und Hankook, fünf von Michelin und Radar sowie je drei von Goodyear und Pirelli. Eine einzige Produktfamilie eines einzigen Herstellers macht damit fast die Hälfte des Allwetterangebots mit Notlauf aus.

Das ist kein Zufall, denn DriveGuard ist der Sonderfall im ganzen Notlaufmarkt: eine Baureihe, die nicht als Erstausrüstung für notlaufbereifte Autos gedacht ist, sondern zum Nachrüsten. Bridgestone beschreibt sie auf der Herstellerseite zu DriveGuard ausdrücklich als „konzipiert für alle Fahrzeuge mit TPMS“ und nennt sie „leicht zu montieren und zu reparieren“, es seien „keine speziellen Werkzeuge oder Geräte notwendig“. Die einzige technische Voraussetzung ist also ein funktionierendes Reifendruck-Kontrollsystem — und das aus gutem Grund: Ein Notlaufreifen fällt bei Druckverlust nicht sichtbar zusammen, die Panne bemerken Sie ohne Sensor im Zweifel gar nicht. Wie die beiden Bauarten des RDKS arbeiten, erklären wir separat.

Diese Linie liefert außerdem die beiden einzigen Notlaufreifen unter 16 Zoll, die wir überhaupt führen: den Bridgestone Weather Control A005 Driveguard Evo 195/65 R15 95H für 94,96 Euro und dieselbe Baureihe in 185/65 R15 für 97,68 Euro. In allen anderen 4.140 Pkw-Artikeln in 15 Zoll steckt kein Notlaufreifen, unter 15 Zoll ist das Regal über 3.200 Artikel hinweg vollständig leer. Ein typischer Vertreter der Familie in gängiger Größe ist der Bridgestone TURANZA ALL SEASON 6 DRIVEGUARD 205/55 R16 94V für 103,33 Euro; weitere Allwetterreifen stehen unter Ganzjahresreifen für Pkw.

Einen Widerspruch sollten Sie allerdings kennen, weil er die Werkstattwahl betrifft. Während Bridgestone für DriveGuard „keine speziellen Werkzeuge“ verlangt, hält der ADAC allgemein für Notlaufreifen fest, deren Flanken seien „aus geometrischen oder konstruktiven Gründen weniger elastisch“, weshalb Montage und Demontage „von dem Monteur besondere Vorsicht und Vorgehensweise“ erforderten und auch die Maschinen „besondere Voraussetzungen erfüllen“ müssten. Beides kann zugleich stimmen — die Herstelleraussage bezieht sich auf die Reparierbarkeit der Baureihe, die Prüforganisation auf die Bauart insgesamt. Für Sie heißt das schlicht: Fragen Sie vor dem Termin, ob die Werkstatt Notlaufreifen montiert. Die meisten tun es, aber nicht jede.

Was das für Ihren Reifenkauf heißt

Fassen wir die Kette zusammen, weil sie in dieser Reihenfolge abgearbeitet gehört. Erst die Marke: 77 von 101 fallen aus. Dann das Profil: nur 207 von 1.956 existieren als Notlaufvariante. Dann die Saison: im Winter bleiben elf Marken, beim Ganzjahresreifen zehn Profile. Und erst danach kommt die Größe, die wir in unserer Auswertung zu Größenverfügbarkeit und Aufpreis im Detail aufgeschlüsselt haben. Die meisten Suchen scheitern, weil diese Reihenfolge umgekehrt abgearbeitet wird.

Zum Preis noch eine Warnung vor der naheliegenden Rechnung. In unserem Pkw-Regal liegt der Medianpreis eines Sommer-Notlaufreifens bei 180,38 Euro, der eines Sommerreifens ohne Notlauf bei 100,97 Euro; im Winter stehen 195,85 gegen 104,54 Euro. Das sieht nach 80 Prozent Aufpreis aus, misst aber etwas völlig anderes: Notlaufreifen sitzen überwiegend auf großen Rädern und tragen überwiegend Premiumnamen. Verglichen wird hier also die Zusammensetzung des Regals, nicht die Technik. Was der Notlauf am identischen Reifen kostet, haben wir an 219 echten Vergleichspaaren gemessen — und das ist eine deutlich kleinere Zahl. Nehmen Sie für die Kalkulation diese, nicht die Mediane.

Und wenn Ihre Marke nun einmal nicht liefert? Dann gibt es drei ehrliche Wege. Erstens: die Marke wechseln und bei den großen Sechs bleiben, wo das Angebot steht. Zweitens: prüfen, ob Ihr Fahrzeughersteller Notlaufreifen überhaupt vorschreibt — steht im Fahrzeugschein und in der Betriebsanleitung nichts davon, sind Sie frei und gewinnen eine erheblich größere Auswahl, sollten dann aber Pannenset oder Notrad an Bord haben. Drittens: die Zwischenlösung, nämlich selbstdichtende Reifen mit Dichtschicht, die kleine Einstiche sofort verschließen, ohne die steife Flanke mitzubringen. Dass Notlauf nicht automatisch Premiumpreis bedeutet, zeigt im Übrigen der günstigste Notlaufreifen in unserer meistgefahrenen Dimension: der Petlas Prime Comfort 205/55 R16 91V für 82,36 Euro, mit B beim Kraftstoffverbrauch, A bei der Nasshaftung und 68 Dezibel ein bemerkenswert gutes EU-Label. In 205/55 R16 stehen damit 27 Notlaufreifen unter 824 Reifen insgesamt zur Wahl — eine der besser versorgten Größen.

Häufige Fragen

Kann ich bei meiner gewohnten Reifenmarke bleiben?

Nur mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp einem Viertel: 24 der 101 Marken in unserem Pkw- und Offroadregal führen Notlaufreifen, 77 nicht. Betroffen sind auch große, stark nachgefragte Namen wie Nexen, Toyo, Vredestein, Nokian und Goodride. Prüfen Sie die Marke deshalb vor der Festlegung, nicht erst beim Bestellen.

Gibt es Notlaufreifen auch von günstigen Marken?

Ja, aber fast nur für den Sommer. Radar, Sailun, GT-Radial, Petlas, Landsail, Laufenn und einige weitere Preismarken führen zusammen über hundert Notlaufreifen. Im Winter treten davon nur Sailun mit einem einzigen Artikel und Fulda mit zwei an — der Winterradsatz mit Notlauf bleibt also praktisch ein Premiumkauf.

Lässt sich ein Notlaufreifen auf ein normales Auto nachrüsten?

Technisch ja, wenn das Fahrzeug ein funktionierendes Reifendruck-Kontrollsystem hat und der Fahrzeughersteller nichts anderes vorschreibt. Bridgestone bietet dafür mit DriveGuard eine eigene Baureihe an und nennt genau dieses System als Voraussetzung. Der Druckverlust ist an einem Notlaufreifen sonst nicht zu bemerken.

Schlagwörter: Runflat Notlaufreifen Reifenmarken Reifenkauf PKW-Reifen Winterreifen

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